Fortsetzung zu Festivalgedanken

Warum eine Fortsetzung? Weil gerade in den letzten zwei Wochen echt viel los war und ich einiges gelernt habe, sich einiges verändern wird und alles irgendwie zusammenhängt.

Ich habe im Beitrag Festivalgedanken als Letztes über diesen „kleinen“ Meilenstein geschrieben, in dem ich für eine andere Person gebetet habe. In der Woche nach dem Festival ging es für meinen Mann und mich auf ein Leiterschaftsprogramm unserer Gemeinde aus. Bevor jetzt Fragen kommen: Nein, wir sind beide nicht in Leiterschaft – noch nicht. Denn wie ich schon oben geschrieben habe, wird sich das bald ändern. So viel will ich mal noch gar nicht verraten, aber die drei Tage in diesem sogenannten „Leadership-Intensive“ haben mich mehr verändert als ich es wahr haben wollte – im positiven Sinne. Zum einen habe ich mehr gebetet und mehr Sport gemacht als in den letzten 3 Jahren zusammen. Unser Tag begann nämlich bereits früh um 6 Uhr mit 1 Stunde Gebet. Danach ging es für 1 Stunde zum Workout. „Intensive“ – da haben sie definitiv nicht zu viel versprochen. Ich möchte natürlich hier kein 3-tägiges Leadership-Programm niederschreiben, zumal das ja auch nicht von mir kommt. Aber ich möchte den einen oder anderen Gedanken, der mir hängen geblieben ist, mit euch teilen. In diesem Fall mal gar nicht so auf Leiterschaft in Gemeinde bezogen, denn tatsächlich sind diese Dinge auch allgemein im Leben echt wichtig.

Punkt 1: Leiterschaft bedeutet Verantwortung – irgendwie klar, oder? Ein Leader hat die Verantwortung für sein Team. Er möchte sein Team von Punkt A nach Punkt B bringen. Das funktioniert ziemlich gut mit Punkt 2.

Punkt 2: Leiterschaft bedeutet Investment. Natürlich brauchst du Disziplin und durchaus manchmal ein dickes Fell. Als Leader bekommst du in erster Linie die weniger guten Dinge gesagt. Meist nämlich das, was nicht geklappt hat. Du kannst nicht nach dem ersten negativen Kommentar zu deiner Arbeit und deinem Investment den Kopf in den Sand stecken. (Richtig, muss ich auch noch dran arbeiten :D)

Punkt 3: Leiterschaft ist ein Privileg. Sei dir bewusst, für was DU ausgewählt wurdest. DU darfst diese Leitung übernehmen.

Was ist mir besonders in Erinnerung geblieben?

Leiterschaft ohne Vision ist keine Leiterschaft. Ich habe mich nie als Leader gesehen – warum? Weil ich zu sehr in meiner Komfortzone, in meiner Bequemlichkeit war. Ich war – und bin leider noch – zu sehr voller Angst zu versagen, dass ich dachte es sei besser, in meiner Komfortzone zu bleiben. Dort wo ich weiß, was ich kann. Aber zu LEITEN heißt zu LERNEN. Zitat Ps. Mattis Thielmann: „Vision bedeutet Wachstum“. Wachstum, das bedeutet Schmerz. Du wirst verletzt werden, du wirst versagen. Aber „pain is not the reason to quit – pain is the reason to focus“ (Ps. Mattis Thielmann). Du kannst auch als Leiter von deinem Team lernen, nicht nur dein Team von dir. Du wirst – egal ob als Leiter oder als Teammitglied – durch pain, also durch Schmerz gehen. Das kann keiner von dir fernhalten. Die Frage ist aber, wie du am Ende mit dem pain umgehst und ob er dein Leben und deine Beziehung zu Gott bestimmen wird. Wir brauchen einen sicheren Fels in unserem Leben und in meinem Leben heißt dieser Fels JESUS.

Vielleicht hat man mittlerweile bemerkt, dass man diese Punkte nicht nur auf Leiterschaft in Church sondern auch in vielen anderen Aspekten im Leben anwenden kann. In Ehe. Auf der Arbeit. In Freundschaft…

Ich bin dankbar und gespannt, was Gott noch mit mir vor hat!

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